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Freigestellte Chef-Pressesprecherin der Stiftung Bauhaus ein Bauernopfer? - DIE LINKE fordert Aufklärung von der Landesregierung

Laut Berichten der Mitteldeutschen Zeitung hat die Stiftung Bauhaus im Zuge der Diskussion um das abgesagte Konzert der Punk-Band Feine Sahne Fischfilet ihre Chef-Pressesprecherin von ihren Aufgaben freigestellt. Dazu erklärt der medien- und kulturpolitische Sprecher Stefan Gebhardt:

 

„Die Freistellung der Chef-Pressesprecherin wirkt befremdlich. Ohne Frage lassen sich die von der Stiftungsdirektorin Claudia Perren im Zuge der Diskussion um das abgesagte Feine-Sahne-Fischfilet-Konzert auch eingeräumten „kommunikativen Fehler“ bestätigen, es bleibt jedoch die Frage, ob und inwieweit die auf Weisung handelnde Chef-Pressesprecherin dafür zur Verantwortung gezogen werden kann.

Dass nun einzig an ihr personelle Konsequenzen vollzogen werden, wirkt, als suche man ein Bauernopfer. Es ist schwer vorstellbar, dass die Pressesprecherin über die entsprechende Macht verfügt, im Alleingang ein Konzert abzusagen und damit in die Kunstfreiheit einzugreifen. Die Fraktion DIE LINKE wird deshalb eine weitere Kleine Anfrage (siehe Anhang) an die Landesregierung stellen, mit der sie die Hintergründe für die Freistellung aufgeklärt wissen will.“